Inkubation und Schlupf

Inkubator

Die Eier dürfen 24-48h nach Eiablage nicht mehr gedreht werden. Die Embryonen heften sich an die Eidecke, wo sich auch eine kleine Luftblase befindet. Würde man die Eier drehen nach dem sie sich fesgeheftet haben, ertrinken sie, da die Luftblase ja wandert.

Ihr überführt die Eier aus dem Terrarium in den Inkubator. Dort legt ihrdie Eier auf das Brutsubstrat. Ich benutze Heimchenschalen die zu 2/3 gefüllt sind mit einem Gemisch aus 3/4 Vermiculit und 1/4 Aktivkohle. Vermiculit bekommt man in jedem Terraristikshop und Aktivkohle in jedem Aquaristikshop. Das Gemisch in der Heimchendose wird ordentlich mit Wasser getränkt, bevor es erstmals in den Inkubator (Bruja, 30 Grad) kommt. Damit das überschüssige Wasser wieder abfließen kann, habe ich 1-2mm große Löcher, seitlich und möglichst weit unten, in die Heimchendose gestochen. Die Aktivkohle hört nach ca 30min auf zu zischen und das Gemisch kann verwendet werden. Die Eier werden in kleine Mulden gelegt, so das sie zur Hälfte mit dem Gemisch bedeckt sind. Das Gemisch oder auch Brutsubstrat muß täglich kontrolliert werden. Es darf nie zu trocken werden, sonst zieht es die Feuchtigkeit aus den Eiern und das Tier stirbt. Ich träufel Wasser mit Hilfe einer Spritze rund um die Eier. Überschüssiges Wasser läuft ab. Kragenechsen Eier werden bei konstant 30 grad inkubiert. Es dauert nicht ganz 3 Monate bis die Jungen aus den jetzt Daumen großen Eiern schlüpfen.

Wenn die Jungen schlüpfen, sieht man einen kleinen Schlitz im Ei und das Ei fällt langsam zusammen. Ein heikler Moment. Jetzt zeigt sich, ob das Jungtier stark genug ist um aus dem Ei zu kriechen. Die Kleinen sind danach sehr erschöpft. Nach ca 24h, wenn sie frei im Inkubator rumturnen, können sie ins Aufzucht-Terra.